Pressestimmen

„Calexico of Crime“

Blitz Chemnitz 03/2017 zum Konzert im „Exil“: „In der Fachsprache der Seefahrer gibt es ein Manöver des letzten Augenblicks. Den hohen poetischen Gehalt des Begriffs erkannte der Segler und Sachse Raik Hessel und benannte die aktuelle CD seiner Band Tempi Passati danach. Bloß dass es sich hier gleich um „14 Manöver des letzten Augenblicks“ handelt. Und die sind zwischen Calexico, Element of Crime und Santiano angesiedelt, also zwischen Wüstenrock, entspannt-cooler Liedermacherei und musikalischem Seemannsgarn. Keine Frage, Tempi Passati hören sich trotz dieser Charakterisierung sehr eigenständig an und äußerst sympathisch.“

„Lässig, aber alles andere als lustlos“

Leipziger Volkszeitung zum 2016er-Jahresabschlusskonzert „Das Beste zum Schluss“: „Alle guten Dinge sind Drei und das Beste kommt immer zum Schluss. Am Donnerstag lud die Leipziger Band Tempi Passati mit Gästen zum musikalischen Jahresendreigen. Das inzwischen schon zum dritten Mal im Studio 3, und dann auch noch für ein Konzert von gut drei Stunden Dauer. Nun gibt es einschlägige Veranstaltungen, die langweilen oft schon nach einem Bruchteil dieser Zeitspanne. Ja, drei Stunden können sich ziehen. Oder aber wie im entspannten Gleitflug vergehen, was zu diesem Konzert tatsächlich geschieht. Ohne großes Brimborium. Unaufgeregt, aber eben nicht langweilig. Lässig, aber alles andere als lustlos. Mit leisem Humor, ein wenig Wehmut und einfach guter Musik.“ (…)

Von altersweiser Abgeklärtheit ist ohnehin weit entfernt, was hier geboten wird. auch wenn das wohltuend in sich ruht, getragen ist von der gelassenen Selbstgewissheit gekonnten musikalischen Handwerks. Kein Auftrumpfen, kein Posen. Klare Texte, klare Melodielinien. Einfach, schnörkellos mag man das nennen – die Raffinesse im Detail, die Lust an der Nuance schließt das nicht aus. Was sich, inklusive erwähnter Melancholie, in einem Song wie „Ein Sommer geht langsam vorüber“ geradezu exemplarisch hören lässt, weshalb das Stück natürlich auch zu einem winterlichen Konzert bestens funktioniert.

Von den inzwischen drei (!) Tempi-Passati-CDs gibt die Band in ihren drei (!) Sets einen gut abgestimmten Querschnitt, in dem sich die Gast-Acts bestens einbetten (…) bei diesem Konzert, das in seiner unprätentiösen Art eins war, mit dem sich von altem Jahr recht gut Abschied nehmen lässt. Bleibt zu hoffen, dass das auch 2017 so sein wird. „Alle guten Dinge“ hin oder her.

„Polka, Poesie und universeller Pop“

Dresdner Neueste Nachrichten: „Polka, Poesie und universeller Pop bietet das Konzert von Tempi Passati im Club Passage. Der aktuelle Vierer … punktet mit deutschen Texten zu Klängen aus aller Herren Länder.“

„Gewitzte Kabinettstückchen und bleibende Melodiefiguren“

Schall Magazin / Porträt und Präsentation Sommertour 2016: „… Das Faszinierende an dieser Band ist, dass diese schonungslose Selbstbefragungen entwaffnend ehrlich und herrlich unaufgeregt dargebracht werden. Keine Spur von Larmoyanz, tragischer Pose oder weinerlichem Weltschmerz. Hessel gibt selbstironisch den Ritter unauffälliger Gestalt. Zwar hoch zu Ross durchs Leben unterwegs, aber verkehrt herum auf dem Gaul sitzend und also keine hehren Horizonte im Blick, sondern nur die eigenen „Haufen auf dem Weg“. Er trägt das mit Augenzwinkern, weisem Lächeln und betontem Understatement vor. Rockröhre und Soulschmelz kann und versucht er nicht. Sein Duktus ist die freundliche Lakonie, ein wesentlicher Faktor seiner Glaubwürdigkeit. … Musikalisch hat das Album weit mehr zu bieten als lakonisch-abgeklärte Liedermacherei. Da wirbelt ein fröhlich-buntes Treiben: Blue-Grass-Country, angereichert mit Mariachi-Gebläse, ein Musette-Akkordeon setzt zauberhafte Tupfer von Melancholie, virtuose Flamenco-Gitarren brillieren zu feurigen Kastagnetten. Das Album enthält mehrere frische Instrumentals voller gewitzter Kabinettstückchen, aber auch bleibender Melodiefiguren: Weltmusik, die musikalische Welten entfaltet. Der Ansatz ist in ganzer Breite bei „la fortuna“ zu genießen – der Anspieltipp für unentschlossene. Für den, der damit nichts anfangen kann, ist die Beschäftigung mit tempi passati wohl tempo perduto – verlorene Zeit. Aber es ist schwer vorstellbar, sich diesem intelligenten Charme entziehen zu können.“

„Tolle Band“

John Banse, Radio Corax: „Was für eine wundervolle Live-Musik hier bei mir im Radio-Corax-Studio. Eine tolle Band.“

„Die Zeit beim Hören vergeht zu schnell“

Leipziger Volkszeitung zum dritten Album 2016: „Wie gehabt zelebrieren die fünf Musiker samt Gäste auch auf ihrer neuen CD eine gelungene Melange aus Songwriting und Americana, mit einem schönen Schuss Tex-Mex-Würze hier und etwas Mariachi-Sentimentalität da. … haben sich tempi passati doch längst aus etwaigen Vorbildschatten herausgespielt. Soll heißen: tempi passati klingt nach tempi passati. Das Problem nun an dieser CD: Länger werden die Stunden gewiss nicht mit ihr. Die Zeit beim Hören vergeht zu schnell. Möglicherweise einer der Gründe, warum das Album frisch für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde.“

„Erstaunliche Momentaufnahmen aus dem bürgerlichen Heldenleben“

Musikmagazin Schall, 2016: „Erneut gelingen Bandleader Raik Hessel in seinen Texten erstaunliche Momentaufnahmen aus dem bürgerlichen Heldenleben. Hessel ist ein Song-Poet, der Text und Musik den gleichen Wert beimisst, Ironie und Sarkasmus zu unterscheiden vermag. Pure Lebensfreude, die man ausnahmsweise sogar kaufen kann.“

„Definitiv hören- und empfehlenswert“

Ein Achtel Lorbeerblatt: „Schon beim ersten Hören, und beim zweiten und dritten erst recht, drängen sich mir Begriffe wie lebendig, vielschichtig und abwechslungsreich auf. „14 Manöver des letzten Augenblicks“ haben sich schlussendlich also als 14 wunderbare, eingängige, vielseitige Lieder erwiesen, die keinesfalls den Eindruck einer knapp bevorstehenden Kollision vermitteln. Dieses Album ist definitiv hören- und empfehlenswert und wird auch Nicht-Country Fans problemlos in seinen Bann ziehen.“

„Musik, die man überall versteht“

Freie Presse  zum Konzert in  der Kulturkirche St. Barbara 2105: „Tempi Passati erzählt von den Zeiten, die sind, und wie sie sind. Eine Musik, deren Charakter man überall versteht.“

„Die bessere deutsche Volksmusik“

Leipziger Volkszeitung, April 2014:

„tempi passati – die bessere deutsche Volksmusik“ (…)

„Blick zum Horizont und doch fest geerdet. Eingängig in den Melodien“ (…)

„Dezent effektvoll in den Arrangements“ (…)

„… womit man nochmal bei den Texten landet. Bei den deutschen zumal: Man darf die einfach nicht nur Wolle Petry oder Helene Fischer überlassen.“

„Lächelnde Lebenskünstler“

GeheimtippLeipzig.de zum Küchenkonzert 2014: „Hätte man dieses Konzert im Urlaub in Frankreich erlebt und wäre dort durch Zufall in ein Café oder eben einen Hinterhof mit Küche geraten, wo diese lächelnden Lebenskünstler ihre Entspanntheit mir nichts, dir nichts in Lieder verwandeln, dann hätte man wie ein Wilder herumfotografiert, eine CD erworben und zu Hause allen von diesem einmaligen Erlebnis, dieser Entdeckung vorgeschwärmt.“

„Jenseits der Beliebigkeit“

Mitteldeutsche Zeitung zu Schenkenkonzert 2014: „Jenseits der Beliebigkeit (…) Tempi Passati beeindruckt als Quintett im Gosecker Schloss. Hessel besingt mit seinem Quintett, in dem auch Christoph Bley und André Heyer in die Gitarrensaiten greifen, Johannes Uhlmann Akkordeon und Andreas Schneider Schlagzeug spielen, die vergangenen Zeiten und macht dann den Schwenk zu „Du musst weiter, immer weiter, fest die Schlinge um den Hals“, die auch ein Kredit sein kann. Aber er betont ebenso, dass der Dreck von einst besser wird, je mehr Zeit ins Land geht.“

„Radio-Hit in bester Liedermachertradition“

Schweriner Volkszeitung, 2013, über Santiano, tempi passati und Cäthe: „Auch die Leipziger Band Tempi Passati bedient musikalisch das wachsende Interesse an deutschen Texten mit ihrem Folk- und Coutry-Rock. Bereits im Jahr 2012 machten die Leipziger mit ihrem oft gespielten Lied „Fernweh“ auf sich aufmerksam. Das neue Album der Gruppe hat mit dem Titel-Track „Ein Sommer geht langsam vorüber“ sogar einen echten Radio-Hit in bester Liedermachertradition zu bieten. Neben besinnlichen Klängen haben Tempi Passati auch höchst eingängige und tanzbare Songs im Angebot.“

„Eine Band, viele Musikrichtungen“

Nodkurier zum Konzert im Speicher Ückermünde 2013: „Die fünf Vollblutmusiker beherrschen viele Genres und für Abwechslung ist gesorgt. Das Besondere jedoch ist, dass sie zu diesen Stilrichtungen auf Deutsch singen (…) Die Zuhörer genossen den Abend und honorierten die musikalische Leistung mit viel Applaus, der mit zwei Zugaben belohnt wurde.“

„Americana mit Hang zum Süden“

Musikmagazin Folker 5/13: „ … ruhen die Herren musikalisch entspannt zwischen Americana mit Hang zum Süden und hiesigem Folk. Und frönen dort gelassen der besinnlichen Betrachtung der Fährnisse des Lebens …“

„Reif und abwechslungsgreich“

Folkwelt Nr. 51:  „Das neue Album von Tempi Passati ist musikalisch reifer und ebenso abwechslungsreich wie ihr Debüt.“

„Jede Menge Spaß an Country, Mariachi und Polka“

Melodie & Rhythmus, August 2013: „Raik Hessel-Stärke ist seine sensible Beobachtungsgabe. Mit charismatischem Understatement setzt er Stimmungsbilder zusammen. Unaufgeregte Beobachtungen statt hochtrabender Philosophie … Jede Menge Spaß an Country, Mariachi und Polka. Exotische Farben mischen sich mit Hessels bodenständigen Texten – eine schöne Melange! 8 von 10 Punkten !!!“

„Frei Fahrt für ihren Roadmovie-Folkrock“

Stereoplay, 8 /2013: „Aus Leipzig kommen Tempi Passati, doch würde man nicht den deutschen Versen von Sänger und Songschreiber Raik Hessel lauschen, könnte man das Sextett auch mühelos in Arizona oder Louisiana verorten. „Ein Sommer geht langsam vorüber“ (Tury Records) schildert den Wechsel der Jahreszeiten, den unvermeidlichen Verlust von Wärme und Wohlsein mit melancholisch-selbstironischer Lakonie. Akkordeon-Klänge oder mediterrane Gitarren-Intermezzi (Flamenco meets Western) lockern das Americana-Panorama auf. Und mit der „Politiker Polka“ haben Tempi Passati auch einen sozialkritischen Song im Gepäck. Den allürenfreien Sachsen wünscht man freie Fahrt für ihren Roadmovie-Folkrock in relaxtem Sound.“

„Klingt nach Sonne, Meer, weiten Straßen“

Sophie Weigand, Ein Achtel Lorbeerblatt: „Obwohl Tempi Passati, die Liedermacherformation rund um Raik Hessel, auf ihrem zweiten Album das Ende des Sommers besingen mögen – die Platte klingt wie ein ausgedehnter und entspannter Sommerurlaub. Klingt nach Sonne, Meer, weiten Straßen, die schnurgerade auf den Horizont zulaufen und einer lauen Brise im Haar. Zuerst mag einem jedoch, abseits jeder Sommerlichkeit, die musikalische und instrumentale Vielfalt der Gruppe ins Auge fallen. Neben den üblichen Verdächtigen wie der handelsüblichen Gitarre finden sich auch eine Reihe anderer Instrumente, – eine Mandoline, eine Klarinette, ein Akkordeon, eine Trompete -, die einen unglaublich tiefen und breitgefächerten Klang erzeugen. Hier klingt kein Lied wie das andere. (…) Bereits 2012 machten Tempi Passati mit ihrem Lied „Fernweh“ einen Abstecher in die Liederbestenliste, jetzt legen sie wieder ein Album vor, das gute Chancen hat, einen ähnlichen Weg einzuschlagen.“

„Unverkrampfte Verschmelzung des Calexico-Sounds mit deutschen Texten“

Leipziger Volkszeitung zum zweiten Album 2013: „Der Fortschritt in der Musik besteht zu einem nicht unbeträchtlichen Teil darin, bereits bestehendes auf neue Art und Weise zusammenzuführen. Ein schönes Beispiel dafür ist die US-Band Calexico, der es gelungen ist, die Jazz-Rock-Pop-Kultur Kaliforniens unverkrampft mit den traditionellen Klängen Mexikos zu verschmelzen. Ein schönes Beispiele für die unverkrampfte Verschmelzung des Calexico-Sounds mit deutschen Texten ist die Leipziger Band tempi passati (…)

Das Album hält, was der Titel „ Ein Sommer geht langsam vorüber“ verspricht: entspannte, leichtfüßige Lieder, die wirken, als seien sie beim Sonnenuntergang am Kulki im Klappstuhl vorm DDR-Campingwagen „Bastei“ eingespielt. Der Bandname tempi passati -vergangene Zeiten- ist dagegen nicht wirklich Programm. Gut so. Wer einen musikalischen Früher-war-alles –besser-Abgesang erwartet, sollte lieber in der Ostrock-Schublade suchen. Hessel und seine Mitstreiter sind zwar auch nicht mehr die Jüngsten, aber gerade daraus ziehen sie ein positives Lebensgefühl: sich zurücklehnen und in Diogenes-Manier die Welt betrachten – nicht, wie sie mal war, sondern wie sie ist.

Tempi passati übersetzen Alltagsgeschichten in Musik, erzählen Jedermanns-Tragödien und -Komödien, die sich direkt vor und hinter der eigenen Haustür abspielen. Persönliche Vorsätze, die immer erst morgen anstehen, Liebesleid und Liebesglück, Herbstlaub im Swimmingpool, die Raten für den Wagen (…) und über all den großen und kleinen Dramen des Bürgerlebens das Damoklesschwert der unwiederbringlich verfliegenden Zeit. Diese anzuhalten, in Songs aufzubewahren, das gelingt tempi passati zum Beispiel im Song „23.September“.

„Schlau, aber nie belehrend“

Blitz 5 / 2013: „Mit charismatischer Beiläufigkeit und Sensibilität für die kleinen Details, aus denen sich ein Stimmungsbild zusammensetzt, schildert Raik Hessel einen Garten nach dem fröhlichen sommerlichen Geschehen rund um den Grill. Das sind die Stärken seiner Texte: Unaufgeregte Beobachtungen statt hochtrabender Philosophien, augenzwinkernd und selbstironisch (wunderschön Track 2 „ Die Welt, sie wartet drauf“ der ideale Anspieltipp!) schlau, aber nie belehrend, sehr wohltuend insgesamt. … vorzügliche Musiker am Start, sondern auch eine stolze Anzahl toller Gäste ins Studio geholt. So bleibt es nicht beim bloßen Vertonen seiner Texte, es gibt auch allerhand instrumentale Kabinettstückchen in den Songs, von denen daher eine Reihe komplett gesangsfrei bleibt. (…) Insgesamt tobt sich jede Menge Spaß an Country und Bluegrass aus, es jubelt die Mariachi-Kapelle, es polkt ordentlich die Polka. Die Musik setzt ihre eigenen Stimmungsbilder neben die von Hessels Texten. (…) Am Ende fügt sich beides zu einer sehr schönen Platte, die nicht nur im leicht melancholiegeschwängerten Altweibersommer gut passt, sondern auch zu langen lauen Nächten, welche die vor uns liegenden Monate hoffentlich für uns bereithalten werden.“

„Singer /Songwriting in einer sehr delikaten Art“

Liederbestenliste, Juni 2012: „Das klingt durchweg nach klassischem amerikanischem Singer/Songwriting, und zwar in einer sehr delikaten Art, die Cowboy-Coolness und Country-Tupfer ebenso einschließt wie hispanische Klänge.“

„Leicht und luftig“

Blitz 12/2011: „… es gibt meist Singer/Songwriter-Stimmung, oft swingt es countryesk, gelegentlich geht es tief in den Süden, da klingt die Klampfe sehr mexikanisch. Immer jedoch sind die Songs leicht und luftig arrangiert, kein Bombast, keine überflüssige Ornamentik ziehen nach unten. (…) Die Lieder sind oft melancholisch, manchmal ziemlich traurig, hin und wieder würzt sogar ein kleiner Schuss von galligem Zynismus, aber es wird nie gejammert. (…) Die Beschreibungen kommen auf den Punkt und schaffen es fast immer, allerorten versteckte Klischee-Fettnäpfchen zu umgehen.“

„Clevere Einfachheit, komplexes Gefüge“

Leipziger Volkszeitung zum ersten Album 2011:

„Amerikanisches Songwriting auf gut deutsch.“ (…)

„Wie clever diese Einfachheit mitunter aber nicht zuletzt in den Arrangements strukturiert ist, muss man entdecken. Beim wiederholten Hören zeigen sich Nuancen, entfaltet sich ein komplexeres Gefüge.“ (…)

„Die Leichtigkeit von in aller Ruhe gereifter Songs.“